Angebot

Erwachsenenpsychotherapie

Es gibt vieles, das einen Menschen beschäftigen kann und große Herausforderungen darstellen kann. Da nicht dur die Themen, sondern auch die Menschen, verschieden sind, ist es für mich selbstverständlich, dass wir gemeinsam ein individuelles Behandlungskonzept erarbeiten.

Krisen

Meine psychoanalytische Grundausbildung ermöglicht ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Deshalb ist es neben gängiger Psychotherapie, die einmal wöchentlich stattfindet, auch möglich, mehrere Sitzungen pro Woche abzuhalten. Das ist bspw. in Krisensituationen sehr wichtig, wo es darum geht, engmaschigeren Kontakt zu haben um vermehrt Unterstützung in der Krisenzeit anbieten zu können und damit die Krise gut meistern zu können.

Bedarf

Doch nicht nur Krisen sind ein Argument für ein höher frequentes Setting. So ist auch einfach erhöhter Redebedarf eine Überlegung wert, sich zumindest temporär öfter als 1 mal wöchentlich zur Therapie zu treffen.

Psychoanalyse

Falls eine klassische Psychoanalyse gewünscht wird muss die Bereitschaft gegeben sein, mehrmals pro Woche zu einer Sitzung zu kommen. Von einer klassischen Psychoanalyse spricht man ab einer Frequenz von 3 mal wöchentlich und wird im Liegen abgehalten. Weitere Details zu den Behandlungsmethoden finden Sie hier.

Schwerpunkte

Ich stehe allen Problemstellungen offen gegenüber. Aufgrund meiner bisherigen Arbeitserfahrung und Weiterbildung kann ich Erfahrungen mit folgenden Schwerpunkten nennen:

  • Persönlichkeitsstörungen
  • Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis (Psychosen)
  • Abhängigkeitserkrankungen
  • Psychosomatische Störungen
  • Phobische und Angststörungen
  • Depression
  • Krise, Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung
  • Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
  • Persönlichkeitsentwicklung

 

Säuglingspsychotherapie

Wie soll bitte Psychotherapie mit Säuglingen funktionieren?!
Das ist eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird und auch der Grund, warum dieser Arbeitsschwerpunkt extra behandelt wird.

Es steht nicht die Arbeit mit dem Säugling alleine im Zentrum des Interesses. Ein Säugling ist immer unweigerlich mit der Betreuungsperson (meist die Eltern bzw. Elternteile) verbunden. Somit sind beide (bzw. alle Betreuungspersonen) als eine Einheit zu betrachten. Im Zentrum stehen schwierige und sehr belastende Situationen, die mit der Pflege eines Säuglings einhergehen können: Nahrungsverweigerung, ständiges Weinen (sog. „Schreibabys“), Überforderung der Pflegeperson(en) usw. Wenn keine körperlichen Ursachen beim Säugling gefunden werden, sind für die belastenden Herausforderungen oft Interaktionsprobleme mit dem Säugling die Ursache. Diese gilt es ausfindig zu machen und Unterstützung für ein gutes Miteinander zu bieten. Für Betreuungspersonen ist es meist kaum erträglich nicht adäquat auf die Bedürfnisse des Säuglings eingehen zu können und fühlen sich dann oft überfordert. Das zu ändern ist Ziel der Säuglingspsychotherapie.

 

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Familienleben ist manchmal nicht einfach. Sei es bedingt durch einen Todesfall in der Familie, Krankheit, tiefgreifende Erlebnisse, Konflikte oder unerwünschtes Verhalten.

Bei Kindern äußern sich Belastungen oft auf Schulebene: Stören des Unterrichts, Schulverweigerung, schlechte Noten, Probleme mit MitschülerInnen,… Die Betreuungspersonen unternehmen alles in ihrer Macht stehende um das Zusammenleben funktional zu gestalten und sind manchmal mit ihrem Latein am Ende und kraftlos.
Kinder können oft nicht ihre Probleme verbal äußern, sondern tun dies auf ihre eigene Weise, nämlich mit ihrem Verhalten. Eine neutrale unterstützende Person von außen kann Entlastung sowohl für die Bezugspersonen als auch für das Kind bewirken. Dabei werden gemeinsam Strategien für ein besseres Miteinander entwickelt, ausprobiert und adaptiert bis alle Beteiligten gut damit leben können.

Damit dies möglich ist gibt es, je nach Problemstellung, 2 Möglichkeiten:

  • Das Kind kommt zur Therapie.
  • Die Betreuungsperson kommt zur Beratung (siehe nächsten Punkt).

Wenn das Kind zur Therapie kommt finden auch immer wieder, sofern möglich, sog. Elterngespräche statt. Dabei handelt es sich um Treffen, wo darüber gesprochen wird, ob und wenn ja welche Veränderungen wahrgenommen werden bzw. wo weitere Problemfelder gegeben sind. Es geht dabei NICHT um den Austausch von Therapieinhalten (siehe „Schweigepflicht„), sondern um das Einbeziehen des ganzen Systems und Austausch über Erwartungen, Möglichkeiten und Perspektiven.

 

Elternberatung